Heimbeatmung + Monitoring
Die außerklinische Beatmung (Heimbeatmung) erfolgt außerhalb des Krankenhauses – entweder im eigenen Zuhause oder in einer spezialisierten Pflegeeinrichtung und erst dann, wenn alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Nichtinvasive Heimbeatmung:
Bei der nichtinvasiven Beatmung erfolgt die Unterstützung der Atmung über spezielle Beatmungsmasken (Nasenmasken, Nasen-Mund-Masken oder Vollgesichtsmasken). Diese Therapieform ist besonders schonend, da kein operativer Eingriff erforderlich ist.
Invasive Heimbeatmung:
Die Beatmung erfolgt über ein Tracheostoma, einen chirurgisch angelegten Zugang zur Luftröhre, in den eine Trachealkanüle eingesetzt wird. Diese Versorgungsform erfordert eine besonders intensive Betreuung und eine umfassende Schulung aller beteiligten Personen.
Monitoring:
Moderne Monitoring-Systeme ermöglichen die kontinuierliche Kontrolle der Sauerstoffsättigung und weiterer relevanter Werte. Hierfür werden Pulsoxymeter eingesetzt, die schnell und zuverlässig die Sauerstoffsättigung des Blutes messen. Für die dauerhafte Überwachung stehen Geräte mit integrierten Alarmfunktionen zur Verfügung, die bei kritischen Veränderungen sofort reagieren.